Das Mittel wird mittels feinster Nadeln direkt in die betroffenen Regionen injiziert. Dort kommt es zum Abschmelzen und zur Zerstörung der Fettzellen ähnlich bei der Liosuction. Im Gegensatzt zur Fettabsaugung aber zieht sich die Haut wegen ihrer Elastizität zusammen und erzeugt eine glatte homogene Oberfläche.
In der Regel sind 2-4 Behandlungen im Abstand von 2-4 Wochen notwendig, um die Therapie erfolgreich abzuschließen.
Nach der Behandlung treten kaum Beschwerden, gelegentlich Blutergüsse auf. Fast alle Patienten sind nach 2 bis 3 Behandlungen sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Gesundheitliche Risiken sind nicht festgestellt worden. Der Wirkstoff – Phosphattydylcholin - selbst und seine Verstoffwechslung sind sehr gut untersucht. Das Medikament für die Injektions- Lipolyse ist ein seit vielen Jahren bekanntes Leberschutzpräparat und wird auch eingesetzt zur Verhütung von Fettgerinnseln im Blut. Es ist als Arzneimittel seit mehr als 30 Jahren zugelassen, die Injektionslipolyse stellt einen sogenannten off label use dar.
Bei den weltweit seit ca. 10 Jahren durchgeführten Behandlungen traten bislang keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Trotzdem sollte diese Therapie nur in den Hände erfahrener Ärzte angewendet werden.